. .
Illustration

NOCH NICHT ALLE POTENZIALE ZUR KOSTENSENKUNG GENUTZT

Abfallgebühren könnten sinken

In Niedersachsen gibt es große Unterschiede bei den Kosten für die Entsorgung von Abfall. Der NIHK hat die Abfallgebührensatzungen bzw. Preislisten von 32 Entsorgungsträgern in Niedersachsen ausgewertet. Für die 14-tägliche Entsorgung eines 1.100-Liter-Behälters hausmüllähnlichen Gewerbeabfalls muss ein Unternehmen zwischen 608 und 3.225 Euro jährlich zahlen, je nachdem, wo sein Betrieb liegt.

„Zwar gibt es Besonderheiten in den Entsorgungsgebieten, die die Kosten beeinflussen – zum Beispiel die Einwohnerdichte oder Folgekosten aus früheren Investitionen“ betont Roland Schulz, NIHK-Sprecher für Umweltschutz, „aber dies kann nicht Preis-Unterschiede in einer Größenordnung von 500 Prozent erklären“. Der NIHK geht davon aus, dass nicht überall Potenziale zur Produktivitätssteigerung und / oder Gebührensenkung konsequent genutzt werden.

Der NIHK plädiert deshalb für mehr Wettbewerb in der Abfallentsorgung. Die Gebietskörperschaften sollten die Abfallentsorgung öffentlich ausschreiben und dann den leistungsfähigsten Anbieter mit der Entsorgung beauftragen. In diesem Zusammenhang setzt sich der NIHK für die Einführung der sogenannten Wertstofftonne ein, in der neben Verpackungsabfällen auch stoffgleiche Nichtverpackungen gesammelt werden sollen. Dadurch könnten insbesondere im Kunststoffbereich große Potenziale für das Recycling erschlossen werden. Und gleichzeitig würden die Mengen an Restmüll geringer.

Mehr zum Thema sowie zu den Handlungsempfehlungen des Niedersächsischen Industrie- und Handelskammertages (NIHK) steht im aktuellen „Fokus Niedersachsen – Kosten Abfallentsorgung“, abrufbar unter www.n-ihk.de/fokus.

***

Hannover, den 7. Juli 2011

Bewertung abgeben

rate-0.0 0.0 (Durchschnittliche Bewertung von 0 Besuchern)

 
 

DOKUMENT-NR. 1095

  • MEHR ZU DIESEM THEMA

  • ANSPRECHPARTNER

  • Telefon: 04131 742-136
  • Fax: 04131 742-239

Kontaktdaten speichern (V-Card)
  • DIHK-PRESSEMELDUNGEN

08.05.2012

DIHK tritt dem Bündnis für das deutsche Recht bei

Experten und Unternehmer diskutieren heute Abend in Berlin mit der Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger über die Vorteile des deutschen Rechts bei Auslandsgeschäften.

08.05.2012

"Der Ausbildungsmarkt wandelt sich grundlegend"

Auf dem Lehrstellenmarkt verschieben sich Angebot und Nachfrage. Dass die Jugendlichen hiervon sowohl im Bewerbungsverfahren als auch später bei der Übernahme profitieren, zeigt die Ausbildungsumfrage 2012 des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

03.05.2012

Ausbilden und Fachkräftenachwuchs sichern!

Am kommenden Montag ist Tag des Ausbildungsplatzes. Die Partner im "Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland" nehmen den Termin zum Anlass für einen Appell an Arbeitgeber und Jugendliche.