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STRASSEN UND UMWELT SCHONEN
NIHK weist Kritik am Lang-Lkw zurück
Der Niedersächsische Industrie- und Handelskammertag (NIHK) weist die Kritik des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes (NSGB) am Feldversuch mit Lang-Lkw entschieden zurück. „Mit den Öko-Linern werden Fahrten gebündelt. Zwei Lang-Lkw können die Transportleistung dreier herkömmlicher Sattelzüge ersetzen“, stellt Felix Jahn, NIHK-Sprecher für Verkehr, richtig. Damit werde die Belastung der Straßen reduziert, Energie gespart und die Umwelt entlastet. „Das ist ein wichtiger Beitrag zur Bewältigung des wachsenden Güterverkehrs“, betont Jahn.
Der NSGB hatte beanstandet, der Feldversuch gefährde das kommunale Straßennetz, produziere mehr Verkehr und sei daher abzulehnen. Dagegen weist der NIHK darauf hin, dass der Einsatz von Lang-Lkw die Straßen schon dadurch schone, dass das heute zulässige Gesamtgewicht von 40 t bzw. 44 t auf mehr Achsen als bei herkömmlichen Lkw verteilt werde. Eine Erhöhung dieses Gesamtgewichts werde nicht angestrebt. Die nochmals verbesserte technische Ausstattung und besonders geschulte Fahrer führten sogar zu mehr Verkehrssicherheit. Zudem würden die Lang-Lkw vorwiegend auf Bundesautobahnen und weniger auf kommunalen Straßen fahren. „Sie sind vor allem für die logistischen Punkt-Punkt-Verkehre zwischen Güterverkehrszentren, Terminals des Kombinierten Verkehrs, großen Werksstandorten oder Häfen vorgesehen“, so NIHK-Verkehrsexperte Jahn. Das zeige, wie unbegründet die Befürchtungen des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes seien.
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Hannover, 14.09.2011

