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TRANSITREGELUNGEN FÜR NRW UND BREMEN GEFORDERT
NIHK begrüßt Start des Feldversuchs mit Lang-Lkw
Die Entscheidung des Bundeskabinetts, den Feldversuch mit Lang-Lkw zum Jahreswechsel zu starten, wird vom Niedersächsischen Industrie- und Handelskammertag (NIHK) begrüßt: „Wir haben den Feldversuch seit langem gefordert, da wir überzeugt sind, dass mit dem Lang-Lkw gleichzeitig der wachsende Güterverkehr bewältigt und die Umwelt entlastet werden kann“, sagt Felix Jahn, NIHK-Sprecher für Verkehr, Schifffahrt und Häfen. „Zwei Lang-Lkw können die Transportleistung dreier herkömmlicher Sattelzüge ersetzen und so Fahrten bündeln“, bekräftigt Jahn.
Mit Blick auf die Bundesländer, die sich bisher nicht am Feldversuch beteiligen wollen, kritisiert der NIHK insbesondere die Blockadehaltung Bremens und Nordrhein-Westfalens. Die Ost-West-Achse A 30 sowie die Anbindung der A 1 an die A 30 über das in Nordrhein-Westfalen gelegene Kreuz Lotte/Osnabrück sei für die regionalen Logistikunternehmen von großer Bedeutung. Gleiches gelte für die Autobahnabschnitte der A 1 und der A 27 auf bremischem Gebiet mit Zufahrt zum Güterverkehrszentrum sowie zu den Häfen. Hier fordert der NIHK zumindest Sonderregelungen für den Transitverkehr auf Streckenabschnitten im Grenzgebiet zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sowie den Autobahnen in Bremen.

