. .
Illustration

KAMMERN ENTSETZT ÜBER EUROVIGNETTE

EU will Sondermaut für stauanfällige Strecken

Der Niedersächsische Industrie- und Handelskammertag (NIHK) ist entsetzt über die Zustimmung des Verkehrsausschusses des Europäischen Parlaments zur Eurovignetten-Richtlinie. Danach ist es künftig möglich, dass auf stauanfälligen Strecken bis zu 65 Cent pro Kilometer auch für PKW bezahlt werden müssen.

Staukosten verursachten bereits erhebliche finanzielle Einbußen bei den Straßenverkehrsnutzern, die durch fehlenden Ausbau von Engpässen entstehen, so der NIHK. Diese Verkehrsnutzer nun nochmals zur Kasse zu bitten, sei eine Verdrehung der Tatsachen. „Jeden Verkehrsteilnehmer künftig für die Versäumnisse des Staates in Regress zu nehmen, ist eine Bürgerverwirrung, weil Ursache und Wirkung vertauscht werden“, meint Dr. Michael Ahrens, NIHK-Federführer Verkehr und Stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer. „Wir appellieren an die Europaabgeordneten, am 10. März die Europavignette abzulehnen. Ein Stau ist nun wirklich nicht vergnügungssteuerpflichtig“, so Ahrens.
***

Hannover, den 18. Februar 2009

Bookmark setzen bei: Twitter Bookmark setzen bei: Facebook Bookmark setzen bei: XING  Bookmark setzen bei: MySpace Bookmark setzen bei: Yahoo Bookmark setzen bei: Google

Bewertung abgeben

rate-0.0 0.0 (Durchschnittliche Bewertung von 0 Besuchern)

DOKUMENT-NR. 1458

  • ANSPRECHPARTNER

  • Telefon: 0441 2220-400
  • Fax: 0441 2220-5401
  • DIHK-PRESSEMELDUNGEN

30.06.2014

Koalitionsvertrag ernst nehmen – neue Gründerzeit beflügeln

"Dem Mittelstand in Deutschland geht der Nachwuchs aus", warnte Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), angesichts der Ergebnisse des jüngsten DIHK-Gründerreports. "Zur Fachkräftelücke kommt die Unternehmerlücke."

13.06.2014

Willkommenskultur für internationale Fachkräfte auf gutem Weg

Mit der "Wirkungsanalyse des rechtlichen Rahmens für ausländische Fachkräfte" haben das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) heute eine erste Evaluierung der praktischen Umsetzung des aktuellen Zuwanderungsrechts für ausländische Fachkräfte vorgelegt.

04.06.2014

Spitzenverbände fordern konkrete Bürokratieabbauziele

Die Bundesregierung hat heute den Entwurf ihres Arbeitsprogramms "Bessere Rechtsetzung 2014" veröffentlicht. Die Wirtschaft lobt das deutsche Eintreten für mehr Bürokratieabbau auf EU-Ebene. Jedoch müsse die Regierung das, was sie von Europa fordere, zu Hause selbst einlösen.