. .
Illustration

KAMMERN ENTSETZT ÜBER EUROVIGNETTE

EU will Sondermaut für stauanfällige Strecken

Der Niedersächsische Industrie- und Handelskammertag (NIHK) ist entsetzt über die Zustimmung des Verkehrsausschusses des Europäischen Parlaments zur Eurovignetten-Richtlinie. Danach ist es künftig möglich, dass auf stauanfälligen Strecken bis zu 65 Cent pro Kilometer auch für PKW bezahlt werden müssen.

Staukosten verursachten bereits erhebliche finanzielle Einbußen bei den Straßenverkehrsnutzern, die durch fehlenden Ausbau von Engpässen entstehen, so der NIHK. Diese Verkehrsnutzer nun nochmals zur Kasse zu bitten, sei eine Verdrehung der Tatsachen. „Jeden Verkehrsteilnehmer künftig für die Versäumnisse des Staates in Regress zu nehmen, ist eine Bürgerverwirrung, weil Ursache und Wirkung vertauscht werden“, meint Dr. Michael Ahrens, NIHK-Federführer Verkehr und Stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer. „Wir appellieren an die Europaabgeordneten, am 10. März die Europavignette abzulehnen. Ein Stau ist nun wirklich nicht vergnügungssteuerpflichtig“, so Ahrens.
***

Hannover, den 18. Februar 2009

Bookmark setzen bei: Twitter Bookmark setzen bei: Facebook Bookmark setzen bei: XING  Bookmark setzen bei: MySpace Bookmark setzen bei: Yahoo Bookmark setzen bei: Google

Bewertung abgeben

rate-0.0 0.0 (Durchschnittliche Bewertung von 0 Besuchern)

DOKUMENT-NR. 1458

  • ANSPRECHPARTNER

  • Telefon: 0441 2220-400
  • Fax: 0441 2220-5401

Kontakt speichern
  • DIHK-PRESSEMELDUNGEN

30.01.2015

Vollständigkeitserklärung effizient und kostengünstig

Im Jahr 2013 haben 3.628 Unternehmen für 4.879.433 Tonnen in Verkehr gebrachte Verpackungen eine Vollständigkeitserklärung (VE) abgegeben. Dies zeigt eine aktuelle Auswertung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), der das VE-Register führt.

26.01.2015

Belastungen stoppen, Zukunft gestalten!

Unter der Überschrift "Belastungen stoppen, Zukunft gestalten!" stehen die wirtschaftspolitischen Handlungsvorschläge, die die Organisation der Industrie- und Handelskammern (IHKs) der Bundesregierung jetzt unterbreitet hat.

22.01.2015

"Die EZB hat ohne Not ihren letzten Trumpf ausgespielt"

Als riskant bewertet Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), die heutige Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), massenhaft Staatsanleihen und andere Wertpapiere aus den Euro-Ländern aufzukaufen.