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HOTELFÖRDERUNG

NIHK plädiert für Beibehaltung

Der Niedersächsische Industrie- und Handelskammertag (NIHK) appelliert an das Niedersächsische Wirtschaftsministerium, die bestehenden Instrumente zur Hotelförderung nicht einzuschränken. Wegen einer Ende 2009 auslaufenden Fördermöglichkeit drohen zum Jahreswechsel 520 kleinere Hotels von dem Förderprogramm ausgeschlossen zu werden, weil sie entweder nur über drei Sterne verfügen oder die Mindestinvestitionssumme von 1 Million Euro ihre Möglichkeiten übersteigt.

„Gerade diese Häuser sind neben den rund 240 Vier- und Fünf-Sterne-Häusern eine tragende Säule des niedersächsischen Tourismus“, erklärt Martin Exner, tourismuspolitischer Sprecher des NIHK. „Die Förderung für Drei-Sterne-Häuser zu öffnen und die Mindestinvestitionssumme von 1 Mio. Euro auf 500.000 Euro abzusenken, war deshalb ein richtiger Schritt, den man keinesfalls rückgängig machen sollte.“ Durch eine Verlängerung hätten kleinere Häuser auch weiterhin die Möglichkeit, bei Erweiterungen, Umstrukturierungen und Modernisierungen dringend benötigte öffentliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Besondere Sorge bereitet dem NIHK, dass Hotelbetrieben, die 2009 einen Förderantrag gestellt haben und denen der vorzeitige Maßnahmebeginn bereits genehmigt wurde, nachträglich die Förderung entzogen werden könnte. Falls die eigentliche Bewilligung erst 2010 erfolgt, würden sie die dann geltenden Voraussetzungen womöglich nicht mehr erfüllen. „Für diese Betriebe muss ein Vertrauensschutz gelten“, fordert Exner.
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Hannover, den 11. November 2009

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