. .
Illustration

PRESSE

Nein zu Ausdehnung der Wattenmeerzone

Die als besonders empfindliches Meeresgebiet eingestufte Wattenmeerzone (Particularly Sensitive Sea Area, PSSA) soll um zwölf Seemeilen erweitert werden. Dies sieht der Entwurf einer Ministererklärung vor, der im März anlässlich der Wattenmeerkonferenz der Anrainerstaaten Deutschland, Niederlande und Dänemark verabschiedet werden soll. Käme der aus den Niederlanden stammende Vorschlag durch, wären davon auch die niedersächsischen Seehäfen und deren Zufahrten betroffen. Ihre Schiffsverkehre würden mit enormen Kostensteigerungen durch weitere Wege, langsamere Fahrt und mehr Lotsendienste belastet. Der Hafen Rotterdam auf niederländischer Seite hingegen sei nicht betroffen. Er läge auch nach der Ausdehnung außerhalb der PSSA-Zone.

„Eine solche Entscheidung würde einen einseitigen Wettbewerbsnachteil für die deutschen Nordseehäfen nach sich ziehen“, so Dr. Michael Ahrens, Sprecher des Niedersächsischen Industrie- und Handelskammertages (NIHK) für den Bereich Verkehr, Schifffahrt und Häfen. Der NIHK fordert daher, die Erweiterung des PSSA-Wattenmeers ersatzlos aus der Ministererklärung zu streichen. Zahlreiche Maßnahmen gewährleisteten in diesem Gebiet bereits einen optimalen Umweltschutz. Eine Ausdehnung hingegen bedeute kein mehr an Schutz, sondern belaste die Hafen- und Schifffahrtsbranche mit unnötigen Kosten und schade so dem Wirtschaftsstandort Deutschland, so Ahrens.
***

Hannover, den 9. Februar 2010

Bewertung abgeben

rate-0.0 0.0 (Durchschnittliche Bewertung von 0 Besuchern)

 
 

DOKUMENT-NR. 1254

  • ANSPRECHPARTNER

  • Telefon: 0441 2220-400
  • Fax: 0441 2220-5401

Kontaktdaten speichern (V-Card)
  • DIHK-PRESSEMELDUNGEN

08.05.2012

DIHK tritt dem Bündnis für das deutsche Recht bei

Experten und Unternehmer diskutieren heute Abend in Berlin mit der Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger über die Vorteile des deutschen Rechts bei Auslandsgeschäften.

08.05.2012

"Der Ausbildungsmarkt wandelt sich grundlegend"

Auf dem Lehrstellenmarkt verschieben sich Angebot und Nachfrage. Dass die Jugendlichen hiervon sowohl im Bewerbungsverfahren als auch später bei der Übernahme profitieren, zeigt die Ausbildungsumfrage 2012 des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

03.05.2012

Ausbilden und Fachkräftenachwuchs sichern!

Am kommenden Montag ist Tag des Ausbildungsplatzes. Die Partner im "Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland" nehmen den Termin zum Anlass für einen Appell an Arbeitgeber und Jugendliche.