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NIHK SIEHT PROBLEME

Studieren ohne Abitur

Ein Studium auch ohne Abitur – die Öffnung der Universitäten für die Absolventen bestimmter Ausbildungsberufe ist richtig und wichtig. In der praktischen Umsetzung der Novelle des Niedersächsischen Hochschulgesetzes sieht der Niedersächsische Industrie- und Handelskammertag (NIHK) jedoch unnötige Probleme. „Der Zugang zu diesem fachgebundenen Studium ist nicht einheitlich geregelt“, bemängelt Dr. Dirk Lüerßen, hochschulpolitischer Sprecher des NIHK. Die Hochschulen hätten Schwierigkeiten einzuschätzen, welcher Ausbildungsberuf welchen Studienzugang ermöglicht – was nicht verwunderlich sei bei über 300 dreijährigen Ausbildungsberufen. „Vor allem bei den gewerblich-technischen Berufen tun sich die Hochschulen schwer“, so der Experte.

In einem Brief an Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka hat der NIHK das Ministerium gebeten, die Hochschulen bei diesem Prozess zu unterstützen. So könne man verhindern, dass an den 19 niedersächsischen Hochschulen die gleiche aufwändige Arbeit isoliert erfolge. Zugleich sicherte der NIHK zu, diese Initiative mit seiner Sachkunde in der beruflichen Bildung zu unterstützen.
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Hannover, den 15. März 2011

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